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Entblößte Wahrheiten Der Wind pfiff unaufhörlich um die Betonfassade des Hochhauses, ein monotones, heulendes Geräusch, das sich durch die doppelverglasten Fenster drängte, auch wenn diese weitgehend den Lärm der Straße nördlich von Hamburg abschirmten. Andreas steht am breiten Fensterbrett, den Blick über die graue Weite der Vorstadt geworfen, wo die Autobahn in der Ferne wie ein bleiern... weiterlesen
Entblößte Wahrheiten Der Wind pfiff unaufhörlich um die Betonfassade des Hochhauses, ein monotones, heulendes Geräusch, das sich durch die doppelverglasten Fenster drängte, auch wenn diese weitgehend den Lärm der Straße nördlich von Hamburg abschirmten. Andreas steht am breiten Fensterbrett, den Blick über die graue Weite der Vorstadt geworfen, wo die Autobahn in der Ferne wie ein bleiernes Band durch die flache Landschaft zieht. In der Hand hält er eine Tasse Kaffee, der Dampf steigt langsam auf und verliert sich in der warmen Luft der Wohnung. Es ist erst drei Monate her, dass sie hier eingezogen sind, drei Monate voller Kartons, Klebeband und der endlosen Suche nach dem passenden Platz für die Vasen und die Bücherregale.
Er dreht den Kopf und blickt durch die offene Tür in das Wohnzimmer. Marina sitzt auf dem großen, beigen Sofa, die Beine unter sich geschlagen, den Rücken gelehnt gegen die Kissen. Sie starrt auf das Fernsehbildschirm, der allerdings aus ist, und ihre Finger spielen nervös mit einer Quaste des Sofabezugs. Sie ist zweiundzwanzig, jung genug, um die Welt noch als etwas Neues zu empfinden, und alt genug, um die Erwartungen, die auf ihr lasten, zu spüren. Ihre Haare fallen weich über die Schultern, und sie trägt einen lockeren Pullover, der zwar warm ist, aber nichts über ihre Figur verrät – zumindest nicht im Sitzen. Andreas kennt jeden Zentimeter ihres Körpers, weiß, wie sich ihre Haut anfühlt, wie sie riecht, aber hier, in diesem kahlen Licht des norddeutschen Vormittags, wirkt sie auf ihn manchmal klein und verloren, wie ein Vogel, der zu weit vom Nest weggeflogen ist.
Die Wohnung ist modern, sachlich, mit Laminatböden, die bei jedem Schritt ein hohles Geräusch machen, und Wänden in einem cremeartigen Weiß, das noch keinen eigenen Charakter angenommen hat. Es ist ihr erster gemeinsamer Haushalt, ein Schritt in eine Richtung, die beide für notwendig, aber auch für beängstigend hielten. Marina stammt vom Land, gewohnt an weite Felder und den Geruch von Erde und Kühen, und der Beton dieser Plattenbauwohnung mit ihrer Aussicht auf andere Plattenbauten wirkt manchmal wie ein Gefängnis für sie. Andreas geht zurück in den Raum, stellt die Tasse auf den Couchtisch.
„Wir müssen noch einkaufen“, sagt er und lässt sich neben sie sinken. Die Federn der Couch geben leise nach.
Marina dreht den Kopf zu ihm. Ihre Augen sind weit, blau, und in ihnen liegt ein Ausdruck von unsicherer Erwartung. „Ich habe die Liste vergessen“, murmelt sie und senkt den Blick wieder auf ihre Hände.
„Macht nichts“, sagt Andreas und legt eine Hand auf ihren Oberschenkel. Er spürt die Wärme durch den Stoff ihrer Jeans. „Wir machen das später. Heute ist Samstag.“
Sie lehnt sich leicht gegen seine Schulter, eine Geste der Suche nach Halt. Andreas streicht über ihren Arm, fühlt den weichen Stoff des Pullovers. Er weiß, dass sie sich in dieser neuen Umgebung noch nicht zurechtfindet, dass ihr die Anonymität der Großstadt zuwider ist, wo Nachbarn nicht grüßen und niemand den Namen des anderen kennt. Er selbst ist dreiunddreißig, sportlich, gewohnt an die Hektik, an Büros und Termine, und er glaubt, dass er ihr Halt geben kann, dass er genug Stärke für beide hat. Man sagt ihm oft, dass er gut aussehe, und er pflegt sein Äußeres mit der gleichen Routine, mit der er seine Arbeit erledigt.
Dann, plötzlich, durchschneidet ein helles Klingeln die Stille der Wohnung.
Andreas zuckt leicht zusammen. Marina erstarrt. Das Geräusch ist so ungewohnt in ihrem noch so privaten Rückzugsort, dass es wie ein Einbruch wirkt. Sie blickt sich hilfesuchend um.
„Das ist vielleicht die Nachbarn“, sagt Andreas und steht auf. Er glättet sein Hemd. „Vielleicht wollen sie sich vorstellen.“
Er geht durch den Flur, die Schritte hallen auf dem Boden. Marina rutscht auf dem Sofa herum, zieht die Beine an und richtet ihre Kleidung. Sie wirkt unsicher, als ob das Klingeln an der Tür eine Prüfung ist, für die sie nicht vorbereitet ist.
Andreas öffnet die Tür. Die Scharniere knarren leise.
Im Flur steht ein junges Paar, vielleicht Mitte zwanzig. Der Mann, Michael, ist einen Kopf kleiner als Andreas, aber breiter gebaut. Sein Bauch wölbt sich leicht über dem Gürtel seiner Jeans, und er trägt ein T-Shirt, das eng um seine Oberarme sitzt. Sein Gesicht ist gerötet, und er atmet leicht schwer, als ob der Aufgang im Treppenhaus eine Anstrengung gewesen wäre. Auffällig ist eine deutliche Beule im Schritt seiner Hose, ein Wulst, der selbst unter dem dicken Stoff nicht zu übersehen ist und auf ein beträchtliches Volumen hindeutet.
Neben ihm lehnt sich eine Frau auf zwei Unterarmgehstützen. Petra. Ihr Haar ist dunkel und zu einem strengen Zopf gebunden. Sie trägt einen Blouson, der weit geschnitten ist, aber selbst hier, wo sie versucht, sich bedeckt zu halten, kann man nicht übersehen, dass sie eine sehr üppige Oberweite hat. Der Stoff des Blousons spannt sich über ihrer Brust, und die Umrisse ihrer Brüste sind klar erkennbar. Selbst die Nippel zeichnen sich leicht ab, hart gegen den Stoff gedrückt, sei es durch Kälte oder Aufregung. Ihr Gesicht ist hübsch, aber nicht im klassischen Sinne; die Züge sind etwas grob, die Nase zu lang, aber ihre Augen strahlen eine intensive Neugier aus.
In Michaels Händen hält er einen Blumenstrauß, bunt und etwas unprofessionell gebunden, und eine Schachtel mit einem Kuchen. Petra lächelt, ein etwas schiefes, aber freundliches Lächeln.
„Hallo“, sagt Michael und räuspert sich. Seine Stimme ist tief, etwas heiser. „Wir wohnen zwei Etagen höher. Ich bin Michael, das ist Petra. Wir wollten uns mal kurz vorstellen, Willkommen im Haus und so.“
Andras öffnet die Tür weit. „Das ist nett. Ich bin Andreas, und meine Freundin ist im Wohnzimmer. Kommt bitte rein.“
Er tritt zur Seite, und das Paar humpelt in die Wohnung. Petra stützt sich schwer auf die Krücken, ihre Bewegungen sind rhythmisch und geübt, aber jeder Schritt verlangt offensichtlich Anstrengung. Andreas bemerkt, wie ihr Blick sofort durch den Flur wandert, neugierig, prüfend. Sie atmet laut aus, als sie im Wohnzimmer ankommt, und lehnt sich gegen die Wand, während Michael die Blumen und den Kuchen auf den Tisch legt.
„Das ist Marina“, stellt Andreas vor und deutet auf das Sofa.
Marina hat sich aufgerichtet. Sie sitzt auf der Ecke des Kissens, die Hände im Schoß gefaltet. Sie lächelt höflich, aber Andreas sieht die Anspannung in ihren Schultern. „Hallo“, sagt sie leise.
„Schöne Wohnung“, sagt Michael und dreht sich im Raum um. Er wischt sich über die Stirn. „Viel Platz hier.“
„Ja, wir haben noch nicht alles eingerichtet“, antwortet Andreas. Er geht in die Küche. „Ich mache uns was zu trinken. Sekt?“
„Gerne“, sagt Michael und setzt sich ohne Aufforderung in den Sessel gegenüber dem Sofa. Petra bleibt stehen, sie wirkt unsicher ohne Stuhl, lehnt sich aber entspannt an die Wand.
Andreas öffnet den Kühlschrank. Das Licht flackert kurz auf. Er holt eine Flasche Sekt hervor, der Korken drückt gegen den Drahtkorb. Er stellt sie auf den Arbeitsplatz und sucht nach Gläsern. Das Klirren des Glases wirkt beruhigend normal. Er hört, wie Michael im Wohnzimmer anfängt zu reden, ein rascher Redefluss über das Haus, die Heizung, die Nachbarn im dritten Stock, die angeblich laut seien. Andreas nickt, während er die Flasche entkorkt. Ein leises Plopp erfüllt die Küche, und der Geruch von Hefe und süßem Wein steigt in seine Nase.
Er bringt die Gläser in das Wohnzimmer. „Bitte schön.“
Er reicht Michael ein Glas, dann Petra. Sie nimmt es mit beiden Händen, ihre Finger sind lang und dünn, die Nägel lackiert in einem knalligen Rot. Andreas gibt Marina ein Glas und setzt sich dann wieder neben sie. Er spürt, wie sie sich etwas an ihn schmiegt, eine instinktive Suche nach Schutz in der Gegenwart der Fremden.
„Prost“, sagt Michael und hebt das Glas. „Auf das neue Zuhause.“
Sie stoßen an. Der Sekt ist kühl und prickelt auf der Zunge. Andreas lehnt sich zurück, beobachtet seine Gäste. Michael wirkt entspannt, ein Mann, der sich schnell wohlfühlt, der die Räume sofort für sich in Besitz nimmt. Petra wirkt wacher, als er gedacht hatte. Ihre Augen wandern ständig umher, von den Möbeln zu den Bildern an der Wand, zu Marina und ihm. Es ist ein prüfender Blick, nicht feindselig, aber sehr direkt.
Die Unterhaltung kommt in Gang. Michael erzählt von seiner Arbeit in einer Logistikfirma, von den langen Schichten und dem Stress. Petra sagt wenig, hört nur zu, aber wenn sie etwas sagt, ist es präzise und oft humorvoll, wenn auch etwas sarkastisch. Andreas versucht, Marina mit einzubeziehen, fragt sie nach ihrer Arbeit im Büro, nach ihren Plänen. Marina antwortet, aber ihre Sätze sind kurz, sie stockt oft, sucht nach Worten. Andreas merkt, wie sie sich konzentriert, wie sie versucht, dem Gespräch zu folgen, aber die Themen, über die Michael redet – Steuern, Mietpreise, Stadtentwicklung – liegen ihr fern. Ihre Allgemeinbildung ist nicht umfangreich, das weiß er, und in dieser Runde wirkt es deutlicher als sonst.
Er erinnert sich an den Spruch seines Vaters: Dumm fickt gut. Er schiebt den Gedanken schnell weg, aber er sitzt wie ein Stachel im Hinterkopf. Er greift nach der Flasche Sekt, die schon fast leer ist, und füllt die Gläser nach. Die Stimmung lockert sich. Die Hälse der Flasche leeren sich zügig. Andreas öffnet eine zweite Flasche, dann eine dritte. Das Sprechen wird lauter, die Gestiken ausladender. Michael lacht laut über einen eigenen Witz, und Petra muss kichern, wobei sie sich vor Schmerzen leicht krümmt, aber ihr Gesicht strahlt dabei auf.
Die Zeit vergeht. Das Licht draußen verändert sich, wird grauer, als die Wolken sich verdichten. Im Wohnzimmer ist es jetzt warm, fast stickig, und die Luft ist erfüllt von dem Geruch von Sekt, dem Vanille- Duft des Kuchens und dem leichten Moschusgeruch, den Michael mit sich bringt.
Andreas fühlt eine angenehme Betäubung in seinen Gliedern. Er blickt zu Marina. Sie sitzt etwas entspannter, der Kopf geneigt, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, das vielleicht dem Alkohol geschuldet ist. Sie hat ihr Glas geleert und hält es jetzt locker in der Hand, der Daumen streicht über den glatten Rand.
Plötzlich ändert sich die Atmosphäre. Michael, der gerade mitten in einem Atemzug über seinen Chef geschimpft hat, bricht ab. Er senkt sein Glas, das Lachen erstirbt in seinem Hals. Er starrt auf den Boden, seine Brauen ziehen sich zusammen. Die Stille, die folgt, ist schwer und drückend.
„Weißt du“, fängt Michael an, seine Stimme ist jetzt ernst, belegt, „es ist nicht alles rosig bei uns.“
Er sieht zu Petra. Sie vermeidet seinen Blick, starrt stattdessen auf ihre Krücken, dreht den hölzernen Griff in ihrer Hand hin und her.
„Petra und ich... wir haben so gut wie keinen Sex mehr“, sagt Michael und die Worte fallen wie Steine in den Raum. „Sie sagt, sie will nicht mehr. Sie fühlt sich... sie sagt, sie ist ein Krüppel. Unattraktiv.“
Andras spürt, wie Marina neben ihm erstarrt. Sie zieht den Kopf ein, ihre Augen werden groß. Er selbst ist einen Moment lang sprachlos. Er blickt zu Petra. Sie steht noch immer an der Wand, aber ihr Gesicht ist jetzt rot vor Scham. Sie schaut zu Boden, die Kiefermuskeln angespannt. Es ist ein schmerzhafter Moment, ein Einblick in eine Intimität, die sie nicht teilen wollten, eine Verletzlichkeit, die bloßliegt.
Michael sieht verzweifelt aus. Seine Augen sind glasig, nicht nur vom Alkohol. Er wirkt wie ein Mann, der nicht weiß, wie er das Wagenrädchen wieder drehen soll. Andreas will etwas sagen, etwas Tröstendes, eine höfliche Floskel, die die Situation glättet, aber seine Zunge fühlt sich schwer an. Beinahe hätte er zugestimmt, ein unbedachter Gedanke schießt durch seinen Kopf – Petra ist kein Schönheitsideal, das ist klar, und die Krücken verstärken diesen Eindruck. Doch er hält sich zurück. Er sieht, wie Petra zusammenzuckt, als ob sie seine Gedanken hören könnte. Sie wirkt geschockt, peinlich berührt, dass ihr Mann das hier, bei Fremden, zur Sprache bringt.
Der Alkohol in seinem Blut pulsiert warm und vage. Die Hemmungen, die normalerweise wie eine Mauer wirken, beginnen zu bröckeln. Andreas blickt auf Petra, wirklich blickt er sie an, nimmt sie wahr. Sie steht da, in ihrem weiten Blouson, den Hals leicht gebeugt. Und dann, ohne dass er es wirklich plant, formen seine Mundworte einen Satz, der den Raum endgültig sprengt.
„Petra“, sagt er, seine Stimme klingt fremd in seinen eigenen Ohren, „dann zieh dich doch jetzt einfach einmal aus. Marina und ich... wir beurteilen dann mal, ob du attraktiv oder abstoßend wirkst.“
Die Stille, die darauf folgt, ist absolut. Niemand atmet. Marina starrt ihn an, ihr Mund steht leicht offen, ein Ausdruck reinen Entsetzens und vielleicht auch ein bisschen Wut auf ihrem Gesicht. Petra reißt den Kopf hoch, ihre Augen funkeln. Sie wirkt erschrocken und böse zugleich, bereit, die Flucht zu ergreifen oder ihm eine Ohrfeige zu geben, wenn sie nicht auf diese Krücken angewiesen wäre.
Doch bevor jemand reagieren kann, bevor Marina einschreiten oder Petra sich wehren kann, öffnet sich Michaels Mund. „Das ist eine gute Idee“, sagt er. Seine Stimme ist fest, fast eifrig. Er nickt, als ob Andreas gerade einen genialen Vorschlag gemacht hätte, die Lösung aller Probleme. „Ja, das machen wir. Zeig ihnen, was du hast.“
Petra starrt ihren Mann an, ungläubig. Dann wendet sie den Blick wieder zu Andreas. Da ist etwas in ihrem Blick, eine Mischung aus Herausforderung und einer seltsamen, dunklen Neugier. Sie lässt die Krücken kurz los, lehnt sich mit der Schulter gegen die Wand, um das Gleichgewicht zu halten. Ihre Hände wandern nach vorne, zum Saum ihres Blousons.
Mit einer fließenden Bewegung zieht sie den Stoff über ihren Kopf. Der Stoff raschelt, und dann fällt der Blouson zu Boden.
Davor steht sie, nun nur noch im BH. Und was Andreas sieht, lässt ihn den Atem anhalten. Es sind nicht einfach nur große Brüste. Es sind wundervoll geformte, schwere Gebilde, die in einem schlichten, weißen BH liegen, der schon fast zu gespannt wirkt. Die Haut ist milchig pale, die Adern zeichnen sich leicht unter der Oberfläche ab. Der BH ist halbtransparent, und durch den Stoff hindurch sind die dunklen Areolen zu sehen, groß und kreisrund, und in der Mitte davon ragen die Nippel hervor, hart und erigiert, vielleicht vor Kälte, vielleicht vor Erregung.
Petra wirkt in diesem Moment nicht mehr wie die Frau auf Krücken. Sie wirkt wie eine Statue, eine Göttin der Fruchtbarkeit. Ihr Gesicht, das er eben noch als unschön empfunden hatte, verschwindet fast aus seiner Wahrnehmung, verblasst gegen die überwältigende Präsenz ihrer Oberweite. Es ist, als ob die Raumluft sich verdichtet hat, schwerer wird.
„Kannst du mir helfen?“ fragt Petra und ihre Stimme ist leise, kaum mehr als ein Flüstern. Sie blickt Marina an. „Der Haken... hinten.“
Marina zögert eine Sekunde. Sie blickt zu Andreas, als ob sie um Erlaubnis fragt, oder als ob sie überprüft, ob sie wach ist. Dann steht sie auf. Ihre Bewegungen sind etwas zittrig, als sie zu Petra hinübergeht. Sie steht hinter ihr, und Andreas sieht, wie Marinas Hände nach dem Verschluss des BHs greifen. Es ist ein intimer Moment, zwei Frauen, die sich fremd sind, in so enger Nähe.
Mit einem leisen Klick öffnet sich der Verschluss. Der BH gleitet Petras Arme herab, und Marina zieht ihn vorsichtig ab.
Petra lässt die Arme sinken. Ihre Brüste kommen frei. Sie sind noch schöner ohne Stoff, schwer und voll, hängen leicht natürlich herab, behalten aber eine perfekte Form. Die Warzenhöfe sind dunkelrosa, die Nippel stehen ab, fast einen Zentimeter lang, dick und prall. Andreas spürt, wie sein Herzschlag beschleunigt. Er schluckt. Die Kritik an ihrem Gesicht, die er im Kopf hatte, ist gelöscht, ausgelöscht von diesem Anblick. Er kann den Blick nicht abwenden.
Marina tritt einen Schritt zurück. Sie steht nun neben Petra, und der Kontrast ist sichtbar. Marina ist jünger, schlanker, ihre Figur sportlicher. Aber sie wirkt in diesem Moment beinahe blass neben der massiven Präsenz von Petras Brüsten. Marinas Gesicht ist rot, sie atmet schnell, aber da ist auch etwas anderes in ihren Augen. Eine Art Wettbewerb? Oder eine Erregung? Sie hat sich immer schon etwas freizügig gegeben, Andreas weiß das, sie schämt sich nicht für ihren Körper.
„Es wäre für Petra so peinlich, alleine nackt zu sein“, sagt Marina plötzlich. Ihre Stimme ist fest, entschlossen. Bevor Andreas antworten kann, greift sie nach dem Saum ihres eigenen Pullovers.
Sie zieht ihn über den Kopf. Darunter trägt sie keinen BH. Ihre Brüste hüpfen leicht, als sie frei werden. Sie sind groß, wunderschön geformt, fest und hochstehend, mit blassrosa Warzenhöfen und Nippeln, die jetzt, in der kühlen Luft, sofort hart werden. Sie sind vielleicht nicht so riesig wie Petras, aber sie sind perfekt proportioniert zu ihrem schlanken Körper.
Andreas starrt. Die Szene ist surreal. Sein Wohnzimmer, vormittags, zwei nackte Frauen vor ihm. Michael, der auf dem Sessel sitzt, lehnt sich vor. Sein Mund steht offen, ein kleiner Speichelfleck bildet sich an der Ecke seiner Lippen. Er starrt nicht auf seine Frau. Er starrt auf Marina. Sein Blick ist gierig, hungrig, wie der eines Wolfes, der ein Schaf sieht. Er mustert ihre Brüste, ihre Nippel, den weißen Teint ihrer Haut, und er verschlingt sie fast mit den Augen.
Eigentlich müsste Andreas eifersüchtig sein. Er müsste aufspringen, diesen Mann anschreien, Marina bedecken. Aber er tut es nicht. Er spürt eine seltsame Erregung aufsteigen, ein Kribbeln in seinem eigenen Bauch, dass nichts mit Eifersucht zu tun hat. Michaels gieriger Blick bestätigt ihn irgendwie. Er sieht, was er hat. Er sieht, dass andere Männer es begehren. Und er sieht, dass Michael, trotz seiner eigenen Frau mit diesen atemberaubenden Brüsten, nur Augen für Marina hat.
Petra hat die Blicke der Männer registriert. Sie sieht, wie ihr Mann Marina anstarrt, und sie sieht, wie Andreas sie anstarrt. Sie senkt den Blick nicht mehr. Sie richtet sich auf, stützt sich wieder auf die Krücken, und präsentiert ihren Oberkörper fast stolz.
„Du bist wunderschön, Petra“, sagt Andreas. Die Worte kommen ihm leicht über die Lippen, getrieben von der Anschauung. „Michael kann stolz auf dich sein.“
Es ist nur die halbe Wahrheit, und er weiß es. Er meint die Schönheit ihrer Brüste, die Faszination, die von ihnen ausgeht. Aber in diesem Moment ist das genug. Er muss zugeben, dass ihn dieser Anblick sehr stark erregt. Sein Penis beginnt in seiner Hose zu drücken, wird langsam hart, und er verschiebt sich unmerklich auf dem Sofa.
Petra muss seinen Blick auf ihre Brüste gespürt haben. Ein kleines, selbstbewusstes Lächeln umspielt ihre Lippen. Sie weiß um ihre Wirkung.
„Dann sollen sich aber auch die Männer ausziehen“, sagt sie. Ihre Stimme ist jetzt lauter, bestimmender. Sie hat das noch gar nicht ganz ausgesprochen, da bewegt sich Michael schon.
Er springt auf, fast hektisch. „Ja, klar“, stammelt er. „Natürlich.“
Er fängt an, sich auszuziehen. Er reißt das T-Shirt über den Kopf, wirft es achtlos in die Ecke. Sein Oberkörper ist behaart, der Bauch wölbt sich über dem Gürtel, die Haut ist feucht glänzend. Dann öffnet er den Gürtel, den Knopf seiner Jeans, den Reißverschluss. Er lässt die Hose zu Boden fallen. Darunter trägt er Boxershorts, enge, schwarze Baumwolle.
Den Anblick, den er bietet, ist gewaltig. In den Boxershorts bildet sich eine riesige Beule, ein massiver Buckel, der nach links zeigt. Es ist unübersehbar, dass Michael über ein sehr großes Geschlechtsteil verfügt, selbst im erigierten Zustand noch nicht ganz ausgereift, aber bereits beeindruckend in seiner Dimension.
Michael steht da, nur in Unterwäsche, und atmet schwer. Er wirkt nicht mehr so selbstsicher wie vorhin, eher exponiert, aber da ist auch eine Erregung in seinen Augen, ein wildes Flackern.
Andreas blickt zu Marina. Ihr Blick gilt nicht ihm, sondern Michaels Körpermitte. Sie starrt auf die Beule in seinen Boxershorts, und ihre Augen sind weit aufgerissen. Andreas sieht ihre unbändige Neugier, das Fragen in ihrem Gesicht: Was zum Teufel hat der da drin? Sie wirkt wie ein Kind, das ein Geschenk auspacken will.
„Kommt“, sagt Marina leise, ihre Stimme bebt kaum merklich. „Lasst uns alle komplett ausziehen. Und dann beurteilen wir jeden einzelnen.“
Unter normalen Umständen hätte Andreas sich jetzt zurückgezogen. Er hätte die Situation beendet, hätte gesagt, das geht zu weit. Doch die Atmosphäre ist geladen, elektrisch, und der Alkohol in seinem Blut lässt die Hemmungen schwinden. Und bevor er einen Gedanken zu Ende denken kann, bewegt sich Marina wieder.
Sie ist schnell, sehr schnell. Sie öffnet den Knopf ihrer Jeans, zieht den Reißverschluss herunter. Mit einer Ruckbewegung schiebt sie die Hose über die Hüfte, über die Oberschenkel, und lässt sie zu Boden fallen. Sie tritt daraus. Sie steht nun nur noch in ihrem String-Tanga vor ihnen. Der schmale Stoffstreifen verläuft über ihren Hüften, betont die schmale Taille, und vorne bedeckt er gerade so ihre Scham. Ihre Beine sind lang und sportlich, die Haut glatt.
Michael starrt sie lüstern an. In seiner Körpermitte bildet sich jetzt ein deutliches Zelt, der Stoff der Boxershorts spannt sich gefährlich. Er greift sich fast instinktiv zwischen die Beine, als ob er sich selbst beruhigen muss.
Petra beobachtet das alles. Andreas sieht in ihrem Gesicht nicht nur Neid, sondern auch eine Art Bewunderung, wie Marina so in ihrer Schönheit vor ihnen steht, so selbstverständlich, so frei. Es ist Marina, die die Initiative ergreift. Sie dreht sich zu Petra.
„Ich helfe dir“, sagt sie.
Sie geht zu Petra hinüber. Petra wirkt etwas unbeholfen, mit den Krücken und der Hose, die noch an ihr ist. Marina kniet sich vor sie hin, eine Geste der Demut und der Dienstbarkeit zugleich. Sie greift nach dem Bund von Petras Hose. Petra stützt sich schwer auf eine Krücke, legt die andere Hand auf Marinas Schulter.
Marina zieht die Hose nach unten. Es ist eine etwas schwierige Bewegung, weil Petra sich nicht gut bewegen kann, aber Marina ist geduldig. Sie zieht den Stoff über Petras Oberschenkel, über die Knie, bis die Hose auf dem Boden liegt.
Auch Petra trägt nur einen String-Tanga. Er ist schwarz, im Kontrast zu ihrer blassen Haut. Er ist schmal, vielleicht zu schmal für sie. Marina muss sich tief bücken, um die Hose über Petras Füße zu streifen. Dabei beugt sie sich weit vor, der Oberkörper fast waagerecht zum Boden.
Andreas hat den perfekten Blick. Marinas nackter Arsch präsentiert sich ihm. Unglaublich prall, mit festen, runden Arschbacken, die sich leicht bewegen, während sie arbeitet. Und weil sie sich soweit runterbeugt hat, spannt sich der String-Tanga an. Der Stoff rutscht in ihre Ritze, und links und rechts davon sind Teile ihrer Schamlippen zu sehen. Andreas weiß, dass sie komplett rasiert ist, blank, und jetzt sieht er die feinen Ränder ihrer Schamlippen, die leicht geöffnet sind, weil sie sich so streckt.
Er sieht zu Michael. Der hat Schweißperlen auf der Stirn bekommen. Er starrt auf Marinas Arsch, auf den Blick zwischen ihre Beine, und seine Atmung geht stoßweise. Er lehnt sich vor, die Hände auf die Oberschenkel gekrallt, als ob er sich zurückhalten muss, nicht aufspringen und zugreifen.
Marina richtet sich auf. Sie steht nun neben Petra, beide nur in Strings. Der Kontrast ist stark: Marina, schlank, sportlich, hell; Petra, kurvig, weich, mit den riesigen Brüsten und den Krücken unter den Achseln.
Petra lacht leise, ein kurzes, bellendes Geräusch. Sie blickt Andreas direkt an. „Pass mal auf, dass dir nicht die Augen rausfallen, du geiler Bock“, sagt sie.
Sie verändert ihre Haltung. Sie stellt die Beine etwas auseinander, so gut sie es mit den Krücken kann. Sie lehnt sich zurück, drückt ihr Becken leicht vor.
Andreas hat einen wundervollen Blick auf ihre Scham. Ihr String ist viel zu klein. Der schmale Stoffstreifen verläuft zwischen ihren Schamlippen, teilt sie wie ein Messer. Die Schamlippen sind voll und fleischig, und weil der String so eng ist, quellen sie links und rechts hervor. Sie sind nicht ganz glatt wie Marinas, sondern mit feinen, hellen Härchen bedeckt, die man nur bei genauem Hinsehen sieht. Aber die Form, die Fülle... es ist ein Anblick, der ihn unglaublich stark erregt.
Er spürt, wie sein Herz hämmert. Der Raum dreht sich leicht. Geile Titten und Fotze, denkt er, und der Gedanke ist primitiv und laut in seinem Kopf. Er blickt von Petra zu Marina, dann zu Michael, der in seinen Boxershorts sitzt, das riesige Glied pochend. Die Luft im Raum ist dick vor Erregung, vor dem Geruch von Schweiß, Sekt und dem süßen Duft weiblicher Lust. Niemand spricht mehr. Die Worte sind überflüssig geworden. Alles konzentriert sich auf die Körper, auf die Haut, auf das, was als Nächstes passieren wird. Andreas weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Die Grenze ist überschritten, und sie stehen alle nun auf der anderen Seite.
Vinnie83 Kann mich dem Alex7376 nur anschließen. Eine überraschend präzise, detailreich und mit gutem Stil geschriebene Geschichte mit romanhaftem Charakter für einen Erotikthriller o.ä. Erlebt man selten dieses Niveau, geschweige denn hier. DANKE! Und bitte weiter daran setzen.
im Mai
Alex7376 Ich habe hier noch selten eine Geschichte gelesen, die so detailreich und plastisch ist. Ein wundervoller Schreibstil. Und ich bin schon sooo gespannt, wie der Vormittag weiterging. Bitte lass uns nicht zu lange zappeln.
im Mai
Skorpi49 Sehr geile Geschichte, bin gespannt auf due Fortsetzung!
im Mai
frank0607 Eine seeehr heiße Geschichte! freue mich auf die Fortsetzung!!!
im Mai
juergen51 sehr spannend und professionell geschrieben.....einfach super
im Mai
kerliger Gute Situation - da weiss man schon, wie es weiter geht - Partnertausch tut dem Sex gut.
im Mai
luemmelfan Da ist nocg viel Spielraum für weitere Fortsetzungen